Die neue Generation wird mit den Windgiganten aufwachsen und für sie wird das ein normales Bild sein – also alles nicht so schlimm? Doch!!! Es muss unser Ziel sein, nicht nur uns, sondern auch unsere Kinder und Enkelkinder davor zu bewahren. Wenn die Windräder erst einmal hier stehen, ist die Landschaft unwiederbringlich zerstört. Sollte die nachfolgende Generation nicht selbst die Wahl haben, ob sie in der Natur oder in einem Industriepark leben möchte? Das war das Plädoyer meiner kleinen Rede auf der gestrigen Protestkundgebung.
Auch viele anderer unserer rund 40 anwesenden Personen ergriffen das Wort. Unter anderem Sven Flechner und Michael Maass. Es wurde betont, dass das Herunterfahren auf 1,4 % zunächst nur ein Zeitgewinn ist und noch lange keine Entwarnung darstellt. Ein erheblicher Widerstand – gerade auch aus unserer Region – wurde wahrgenommen! Wir dürfen nicht nachlassen. Im Sommer, wenn viele Urlauber vor Ort sind, ist ein weiterer Autokorso geplant – wahrscheinlich im größeren Umfang als der erste und in Kooperation mit den anderen Bürgerinitiativen.
Es wird im Zusammenhang von Windkraftanlagen immer von „Windparks“ und „Windmüllern“ gesprochen. Das sind niedliche und romantisierende Begriffe, mit denen man uns etwas schön reden möchte. Es sind Industrieparks und Großinvestoren, mit denen wir es zu tun bekommen sollen! Das Ausmaß der geplanten Vorhaben ist gigantisch! Aufklärung bei Familie und Freunden ist nach wie vor immens wichtig. Jeder kann etwas bewegen!
Die nächste Protestkundgebung ist übernächsten Samstag, dem 15.06.2024 im Rahmen des 32. Neubrandenburger Tollenseseelaufes, voraussichtlich in Alt Rehse geplant.


